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... ein Tag im Tann

privilegierte Auszeit - mein persönlicher Luxus

Die Wärme der Sonnenstrahlen auf der Haut spürend, den Duft von frischem Brot in der Nase öffne ich langsam meine Augen und erwache aus meinem ruhigen Schlaf, den mir die Rittner Bergluft auf 1500 m schenkt. Das Zimmer, sonnendurchflutet mit Blick auf die gigantische Dolomitenkulisse begleitet vom morgendlichen Konzert der Vogelstimmen, sinniere ich, ob ich bereits jetzt das vorzügliche und vielseitige Tann-Frühstück zu mir nehmen soll, oder doch lieber zuerst an die Waldlichtung "Tannecke" gehe und dort in einer Kuscheldecke eingehüllt das Gefühl der Freiheit genieße... ich entscheide mich für letzteres, da ich das Tann-Frühstück ja bis 12 Uhr Mittag genießen kann und daher keinem zeitlichen Druck ausgesetzt bin. Bei dem schönen Wetter werde ich heute auf der Terasse frühstücken und mich mit einem Cappuccino dem "dolce far niente" hingeben.
Nach sanftem Erwachen, dem vitalen Frühstück mit Blick in die Ferne, fällt die Auswahl zwischen all den Möglichkeiten, welche das Tann bietet, nicht leicht. Heute aber gehe ich in den Wald... direkt vor der Haustüre. Weicher Boden, der Duft nach Moos, Holz und Pilzen... hab schon vergessen wie entspannend und wohltuend das ist. Zurück von meinem Ausflug in den Tann-Wald, nehme ich mir eines der Bücher aus der Bibliothek und begebe mich auf die Tann-Wiese wo zwischen Lärchen und Fichten ein Liegestuhl auf mich wartet. Oder soll ich doch in den Ruheraum "Ort der Stille"? Wo ich mich im Tann auch befinde, immer bin ich begeistert von dem Ausblick, er beflügelt meine Sinne und macht Lust auf mehr... Den Sonnenuntergang kann ich nebenbei genießen nachdem mein Wohlbefinden durch die Kräuterstempelmassage so angehoben ist, liege ich da, schwerelos, in frisches Leinen gebettet und ... darf leben, einfach nur so! Danke! Fast hätte ich den Gang in das Brotbad vergessen, ist es doch einzigartig in dieser Art und wunderbar wohltuend.
Nun naht schon der Abend und taucht die Tann in sanftes Licht, ruhend vor den im Abendrot aufglühenden Dolomiten. Während des genussvollen Abendessens mit Produkten aus der umliegenden Landwirtschaft, vom freundlichen Servicepersonal sowie der Chefin des Hauses aufgetragen, wird mir wieder einmal bewusst, wie schön doch so ein Aufenthalt in diesem familär geführten Haus ist. Nach dem Abendessen mache ich noch einen Verdauungsspaziergang entlang der Tannlichtung. Den Abend lasse ich an der Bar in einem gemütlichen Sessel bei Plauderei ausklingen, nicht ohne die Empfehlung von Markus, dem Chef des Hauses, der mich morgen auf das Rittner Horn schickt unter dem Motto: " Wer Tirol will mit einem Blick übersehen, der steigt auf diese Höhen."
Wie gut, dass ich an diesem besonderen Ort noch Platz gefunden habe - gut aufgehoben fühle ich mich hier im Tann.
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